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Need for cognition (NFC) – Kognitive Motivation

 

Kognitive Motivation ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Auf dieser Seite finden Sie eine etwas ausführlichere Erklärung zu diesem noch sehr jungen Begriff. 

Der Begriff der kognitiven Motivation wurde das erste Mal in der etablierten Intelligenztheorie von Cattell geformt. 

Cattell ist davon ausgegangen, dass Menschen ein angeborenes kognitives Potential besitzen, die sogenannte fluide Intelligenz. Diese Potential wird im Laufe des Lebens in den Erwerb regelbasierten Wissens, der kristallinen Intelligenz investiert.

Durch Untersuchungen konnte man nun aufzeigen, dass sich Menschen systematisch darin unterscheiden, ob und in welchem Ausmaß sie in den Erwerb von Wissen und Lösung von Aufgaben geistiger Anstrengungen zu investieren bereit sind.

Allgemein kann man dies als Zusammenspiel von Persönlichkeitsmerkmalen und Leistungsbereitschaft beschreiben.

Geformt wird dies auch von äußeren Einflüssen in Form von Variablen wie Erziehung, kognitiver Entwicklung und dem Zuwachs an Wissen, die sich über die Lebensspanne hinweg zunehmend unterscheiden.

In den ersten Lebensabschnitten hat besonders die Intelligenz die führende Rolle im Wissenserwerb, während im Laufe der Entwicklung Persönlichkeitseigenschaften bei der Vermehrung von Wissen und der Aneignung von Fähigkeiten zunehmend wichtiger werden.

Cacioppo und Pette beschrieben NFC als stabile intrinsische Motivation eines Individuums, kognitive Ressourcen zu investieren, also die Dimension interindividueller Unterschiede in der kognitiven Motivation.

Personen unterscheiden sich also darin, wie weit sie bereit sind, geistigen Aufwand, z.B. in Form von Neugierde zu investieren, um Aufgaben zu bewältigen und inwiefern sie daran Freude habe.

Dies bedeutet nun für meine Arbeit, die individuellen persönlichen Grenzen zu erörtern und gemeinsam Wege zu erarbeiten, die vorhandenen möglichen Ressourcen optimal einzubinden und zu fördern.