Die Denkmanufaktur stellt sich vor:

 

Callosum – Die Denkmanufaktur wird von Sebastian Oppel geleitet und firmiert sich aus mehreren Standbeinen, die durch die Denkabteilungen dargestellt werden.

Unter dem „Corpus callosum“ versteht man zu Deutsch den sich im Gehirn befindlichen Balken. Dieser verbindet rechte und linke Gehirnhälfte. Verknüpfungen schaffen und stärken ist auch das Ziel von Callosum.

 

Ein kurzer Überblick über meine Tätigkeit:

Durch therapeutische Interventionen für alle Altersgruppen bietet die Denkmanufaktur sowohl bei Gedächtnisleistungsstörungen als auch bei sog. Neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Burnout, Depression oder Demenz ganzheitliche, individuell angepasste therapeutische Konzepte für Betroffene an.

Dies umfasst neben kognitivem Training, ergotherapeutische Elemente zur Körperwahrnehmung und Schulung der Psychomotorik, Gesprächselemente und pädagogische Elemente sowie Konzepte zur Alltagsbewältigung.

Neben der therapeutischen Arbeit bietet die Denkmanufaktur Fortbildungen für pädagogisches Fachpersonal, Workshops für Kinder und Schüler, sowie Informationsvorträge und Beratungen für Eltern an.

Unterstützt durch eine Kinderärztin, eine Psychotherapeutin sowie eine Sozialpädagogin kann die Denkmanufaktur für Kinder und Jugendliche ein umfassendes Komplettangebot aufstellen. Ebenso sind Erwachsene gerne bei uns gesehen. 

Durch Veränderungen in gesellschaftlichen und sozialen Strukturen sowie in den Bildungseinrichtungen ist es ein besonderes Anliegen, Lehrenden und Lernenden einen umfänglich integrativen Ansatz aufzuzeigen und vorhandene Ideen und Konzepte zu bereichern.

Wo sind wir zu finden?

Der Standort der Denkmanufaktur befindet sich in der Neidhardgasse 6-8, in 3400 Klosterneuburg. Ebenso ist die Denkmanufaktur mit Ordinationsräumlichkeiten im 19. Bezirk in Wien vertreten. Bitte fragen Sie bei Interesse an Terminen in Wien telefonisch oder per Mail nach.

 

Warum ist die therapeutische Arbeit sinnvoll?

Die Unterstützung von Kindern mit Lernstörungen ist zwangsläufig nur mit therapeutischen Interventionen möglich.

Daneben gehe ich aber auch neue Wege. Aktuelle Forschungen zeigen auf, das viele Betroffene gerade nach einer Erkrankung wie Depression oder Burnout oft noch über einen sehr langen Zeitraum in der kognitiven Leistungsfähigkeit gemindert sind. Dies kann den Erfolg einer psychotherapeutischen Behandlung schmälern und die Betroffenen wieder in eine neues Tief ihrer Erkrankung stürzen.

Callosum – Die Denkmanufaktur möchte hier nicht nur therapeutisch sondern auch wissenschaftlich einen Beitrag leisten und evaluiert die Maßnahmen und Angebote mit den Klienten regelmäßig.

Natürlich spielt auch meine persönliche Überzeugung eine große Rolle in der Tätigkeit.

Das Gehirn arbeitet mit erlernten und einprogrammierten Abläufen, welche immer wieder „abgespielt“ werden. Um Veränderungen zu bewirken, müssen diese Abläufe neu gelernt, trainiert, angepasst oder umgepolt werden. Dies bedeutet für die Betroffenen sehr viel Eigenleistung, benötigt aber auch einen Leitfaden und Richtungsweisenden.

Bewältigungsstrategien und Konzepte werden grundsätzlich mit den Klienten gemeinsam besprochen und entwickelt. Mir ist wichtig, dass sich der Betroffene und auch die Angehörigen damit identifizieren und dies in ihren persönlichen Alltag einbauen können.

Vorgaben, die nicht zum Lebensstil passen, nutzen in keinem therapeutischen Konzept. Auch Kinder haben sehr früh einen familiär vorgegebenen eigenen Lebensstil. Darum ist es mir persönlich wichtig, von Anfang an die Persönlichkeit, die Eigenheiten und Vorlieben zu inkludieren. Auch soll unabhängig vom Alter des Klienten Fragen wie biographische Entwicklung, Bedarf an Unterstützung, sowie Nutzung vorhandener Ressourcen, aber auch die Erwartung an mich und die gemeinsame Zielplanung erörtert werden.

Wie geht das?

Eines ist klar: Unser Gehirn braucht Regeln! Besonders Kinder hören es nicht besonders gerne, wenn sie sich an Regeln halten müssen.

Aber Regeln gestalten unseren Alltag, unser Miteinander und unser individuelles, persönliches und erlerntes Verhalten. Ohne Regeln kann unser Gehirn nicht arbeiten.

Regeln bedeuten nicht: „Du darfst…“ oder „Du darfst nicht…“, aber man kann sich diese wie Haltestellen einer Buslinie vorstellen, die das Gehirn in Bruchteilen von Sekunden abfährt und daraus unser Verhalten und unsere Reaktion generiert.

Dies ist natürlich erlernten Regeln  geschuldet, die Verbote und Gebote beinhalten. Diesen Rahmenfahrplan benötigt jedoch jedes Gehirn von Anfang an.

In der Denkmanufaktur arbeiten wir daran, einzelne Rahmenfahrpläne zu korrigieren, sowie Haltestellen zu streichen oder zu ergänzen.